Kleines SG-Team startet in Herford

Von links sind hinten Paul McKeen, Anton Meis und Philipp Morawski und vorne Pepe Alberternst, Savva Saliy und Annabel Olak zu sehen.

12.02.2026

Am vergangenen Wochenende hatte der SC Herford zum 40. Ignaz-Matuschczik-Gedächtnisschwimmen eingeladen. 21 Vereine aus Osnabrück, Glandorf sowie dem Bezirk OWL gingen mit insgesamt 318 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den Start. Mit dabei auch ein sechsköpfiger Teil aus dem Trainingsteam der „Hechte“ der SG Oelde. Für Annabel Olak (2016), Pepe Alberternst (2017), Savva Saliy (2017), Paul McKeen (2017), Philipp Morawski (2016) und Anton Meis (2014) war es zudem einer der ersten Wettkämpfe, weshalb das Lampenfieber in dem sehr warmen und vollen Hallenbad zu Beginn doch recht groß war. Vorrangig ging es dem Trainer Guido Teckentrup aber darum, das Team an den Wettkampfstress heranzuführen, Spaß am Wettkampf zu haben und Erfahrungen zu sammeln und weniger darum, sportliche Erfolge zu erzielen. Die angesprochene Nervosität legte sich bei den „Hechten“ dann auch recht schnell und alle gingen motiviert an den Start.

Zu Beginn des Wettkampfes gab es die 4x50m Brust-Staffel, die in der Besetzung Philipp Morawski, Pepe Alberternst, Anton Meis und Savva Saliy in 3:53,50 als jüngste Staffel in der Wertungsklasse einen guten fünften Platz erkämpfte.Im weiteren Verlauf des Wettkampfes zeigten die Kinder bei den Einzelstarts ihr Können. Hier überzeugten Pepe Alberernst und Philipp Morawski den Trainer nicht nur mit einer guten Zeit über die 50m Brust, sie belegten sogar knapp geschlagen jeweils Platz vier in ihrer Wertung. Annabel Olak schwamm zwar eine tolle Zeit, aber leider wurde sie wegen eines Fehlers über 50m Brust disqualifiziert. Anton Meis, Savvy Saliy und auch Paul McKeen zeigten über diese Strecke ebenfalls gute Leistungen und waren am Ende sogar selbstkritisch, sie wollen jetzt intensiver an sich arbeiten, um nächstes Mal schneller zu sein und sich weiter Vorn zu platzieren.

Bei den Resultaten über 50m Rücken bot sich dem Trainer anschließend ein ähnliches Bild: Toller Kampfgeist, große Motivation gepaart kleineren Unsicherheiten an der einen oder anderen Stelle. Alle Aktiven des Teams schwammen sogar unerwartet schnell und überraschten so ihren Trainer mit schnellen Zeiten.

Am Ende des Wettkampfes waren sich alle aus dem Team einig: Dies war ein Wettkampf, der dazu motiviert hat, an weiteren Wettkämpfen teilzunehmen und im Training weiter fleißig an sich zu arbeiten, also genau das, was sich der Trainer letztendlich als Ziel vorgenommen hatte. Anfang März wird sich in Beckum zeigen, ob bzw. wie weit sich das „Hechte“-Team verbessert haben wird.

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